Gewaltprävention durch Musikerziehung    2008, 28 Seiten

Der erschreckenden Zunahme der Gewalt, die von Jugendlichen ausgeht, stehen die Experten und die Gesellschaft weitgehend ratlos gegenüber. Dabei wurde vergessen, dass vor Jahren in einer grossen Studie aufgezeigt wurde, dass es mit einer guten musikalischen Bildung in den Schulen eine echte, wissenschaftlich nachgewiesene Prävention gibt. Die Ursachen für die Gewalt liegen ja vor allem in der Kindheit, in Frustration und Ausgrenzung, und in mangelnder sprachlicher Integration. Gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen fördert das Gemeinschaftsgefühl und die soziale Toleranz, weil dazu gegenseitige Achtsamkeit unerlässlich ist.

Der gegenwärtige Umbau unseres Bildungssystems bietet die Chance für eine neue, angemessene Bewertung des Schulfaches Musik. Aber es werden – im Bund und den Kantonen – grosse Anstrengungen nötig sein, um die Kompetenzen der Lehrkräfte auf einen befriedigenden Stand zu bringen.

Die Hinführung zum Singen und zur Musik kann nicht früh genug erfolgen. Eine wunderbare Möglichkeit ist das Eltern-Kind-Singen.

Die Broschüre ist im Buchhandel (CHF 7.-) erhältlich, sie kann aber auch über ceterum-censeo@muri-be.ch

bestellt werden.

zurück zu Titelverzeichnis